"Museumshafen" Büsum
Ein Teil des Büsumer Hafenbeckens wird seit 2001 als Museumshafen genutzt.
Um die Pflege der historischen Schiffe und Exponate kümmert sich der Verein Museumshafen Büsum e.V.
Der Museumshafen Büsum vermittel einen Einblick in die Berufsschifffahrt der
Nordseeküste Schleswig-Holsteins vergangener Tage. Zeugnisse dieser Schifffahrtsgeschichte
wurden so vor der Verschrottung bewahrt.
Der 1911 gebaute Fischkutter "Margarete" fand nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten
in Büsum seinen "letzten Heimathafen."
Neben der "Margarete" liegen im Museumshafen das 1944 in Dienst gestellte Motorrettungsboot
"MRB Rickmer Bock" und der 1912 gebaute Fischkutter "Fahrewohl".
Weitere Exponate sind das
Molenfeuer, das ürsprünglich auf dem westlichen Mohlenkopf der
alten Schleuse errichtet wurde, die 1986 zusammen mit den Mohlenköpfen
einem Sperrwerk weichen musste und ein originalgetreuer
Nachbau des ersten Büsumer
Leuchtturms.
Im Ankerfriedhof, der 2004 eingerichtet wurde, finden sich neben historischen Ankern
auch sogenannte Tonnensteine, die zum Festlegen der Fahrwassertonnen dienten.
Der Nachbau einer "Schottschen Karre", die man früher als Transportmittel für Fische
und Krabben benutzt hat, befindet sich in der Nähe der Freitreppe. Unweit davon kann
man an einem "Sturmflutfahl" die Wasserhöhe vergangeber Sturmfluten ablesen.