Die Halligen
Die Halligen sind kleine nicht eingedeichte Inseln im Nationalpark Schleswig
Holsteinisches Wattenmeer.Die Halligen erheben sich nur wenig über dem Meeresspiegel.
Dadurch werden sie bei einer Sturmflut regelmäßig überflutet. Ausnahmen bilden dabei
die Warften, künstlich aufgehäufte Hügel, auf denen die Halligbewohner
ihre Wohnhäuser und Viehställe errichtet haben.
Ursprünglich gehörten die Halligen einmal zum Festland oder waren Teile anderer
Inseln, doch durch ständige Sturmfluten ging sehr viel Land ans Meer verloren.
Die Halligen veränderten und verändern noch heute nach jeder Sturmflut ihre Form,
manche verschwanden, andere, wie die Hamburg Hallig, verbanden sich wieder mit dem
Festland.
Die Halligen im Schleswig Holsteinischen Wattenmeer gruppieren sich um die
Insel Pellworm. Es sind Nordstrandischmoor, Gröde, Langeneß, Oland, Hooge, Habel,
Südfall, Süderoog, Norderoog und die Hamburger Hallig.
Auch die Bewohner einiger Halligen haben den Fremdenverkehr entdeckt und bieten Urlaubszimmer
oder Ferienwohnungen an.
Gäste der Halligen Oland und Nordstrandischmoor werden von
den Vermietern vom Festland mit einer Lore abgeholt.
Zu den Halligen Gröde, Langeneß und Hooge gibt es Fährverbindungen.
Die Halligen Habel, Südfall und Norderoog sind ausgewiesene Vogelschutzzonen und
somit dem Tourismus verschlossen.
Die Halligen Südfall und Norderoog dürfen
nur mit authorisierten Wattführern betreten werden.
Die Hallig Süderoog wird nur von einer Familie bewirtschaftet.
Wie alle anderen Halligbewohner
hat sich auch diese Familie ehrenamtlich dem Naturschutz verpflichtet. Touristische Aktivitäten gibt es auf Süderoog nicht.